Diesen Tieren konnte 2018 geholfen werden!

  

Fredi (*2006): Fredi ist im Sommer 2015 in eine Pflegestelle der Noteselhilfe eingezogen. Der grauweiße Wallach kam als sehr scheuer, unsicherer Esel an. Er wollte kaum etwas mit Menschen zu tun haben und reagierte teilweise aggressiv, wenn er sich zu sehr unter Druck gesetzt fühlte. Inzwischen ist aus ihm dank der liebevollen Pflege seiner Betreuerin ein unkomplizierter, freundlicher und selbstbewusster Wallach geworden. Durch die Krankheit seiner Betreuerin wurde Fredi nun zum Notfall in unseren eigenen Reihen. Ab Anfang Januar 2019 wird er gemeinsam mit zwei weiteren Eselwallachen in einem sehr abwechslungsreichen Außengelände leben.
Rosi, Maxi und Esmeralda (*1996, *1989 und *1988): zogen gemeinsam im Mai 2018 in eine Pflegestelle in Bayern ein. Sie hatten ihr bisheriges Leben zusammen verbracht und sollten daher möglichst nicht mehr getrennt werden. Während Esmeralda und Maxi gesund sind, hat Rosi einige Einschränkungen. Auf den Röntgenbildern ist deutlich zu erkennen, dass sie in der Vergangenheit mindestens einen Hufreheschub hatte. Sie läuft jedoch ohne Probleme. Ihre Zähne zeigen einen deutlichen Überbiss, der scheinbar nie behandelt worden ist. Es erfolgte bereits eine erste Korrektur der Zähne, einige Zähne mussten gezogen werden. Trotzdem kann sie ganz normal fressen. Alle 3 Esel sind sehr brav im Umgang und für Eselfreunde geeignet, die keine Ambitionen haben, mit ihren Tieren Kutsche zu fahren oder lange Wanderungen zu unternehmen, sondern sich eher am Dasein der Esel erfreuen, sie pflegen und lieben und ggf. kleinere Spaziergänge unternehmen möchten. Sie konnten zusammen am 19.12.2018 in ihr neues Zuhause ziehen. Martin und Moritz (*2006 und *2013): Diese beiden Esel verbindet eine ungewöhnliche Vergangenheit. Sie lebten anfangs bei verschiedenen Besitzern als Hengste in einem Ort in Einzelhaltung, bevor man auf die Idee kam, beide miteinander zu vergesellschaften, damit keiner mehr allein ist. Ab dem Zeitpunkt, als der Besitzer verstarb, auf dessen Hof sie lebten, kümmerte sich keiner mehr um Martin und Moritz. Dank eines Hilferufs konnten sie kurzfristig in eine unserer Pflegestellen gebracht und kastriert werden. Die beiden wunderschönen Esel sind brav im Umgang, zeigen kein hengstiges Verhalten, sind gesund und durchaus die richtigen Partner für aktive Menschen. Am 14.12.2018 zogen beide gemeinsam in ihr neues Zuhause.
Saturn (*2005) stammt aus einer Herde von insgesamt 8 Eselhengsten, die wir von einem Veterinäramt übernommen und kastriert haben. Er ließ sich putzen, war jedoch sehr skeptisch und konnte es noch nicht richtig genießen. Streicheleinheiten hingegen liebte er und begrüßte seine Menschen auch sehr freundlich. Anfangs fehlte ihm das Vertrauen in den Menschen und er ließ sich noch nicht am Halfter führen. Saturn machte aber in der Pflegestelle gute Fortschritte. Am 3.10.2018 zog er in ein neues Zuhause und lebt nun mit den ehemaligen Noteseln Emil und Oskar zusammen. Joshi und Pino (*2003 und *2009): Joshi wurde 2014 schon einmal vermittelt. Seine Besitzer mussten sich leider aus gesundheitlichen Gründen von allen Tieren trennen. Joshi ist ein sehr erfahrener Trekkingesel, sollte jedoch aufgrund seines Senkrückens kein Gepäck mehr tragen. Er ist brav, testet allerdings bei Fremden, insbesondere bei Männern, gern seine Grenzen aus, lernt aber bei konsequentem Umgang sehr schnell, wie weit er gehen darf. Pino, der beste Kumpel von Joshi, ist ein echter Schweitzer. Er ist ein braver, gesunder Eselwallach, der gerade noch etwas in der Pubertät steckt. Ab und an entwickelt er noch seine eigenen Ideen, aber mit weiterhin konsequenter und liebevoller Ausbildung wird auch er ein zuverlässiger Begleiter werden. Beide sind am 01.11.2018 gemeinsam in ihr neues Zuhause gezogen.
Oskar (*2004) musste aufgrund Krankheit seiner Besitzerin abgegeben werden. Er stammte ursprünglich aus einem Tierschutzfall und sollte nun endlich seinen Platz im Leben gefunden haben. Doch manchmal spielt das Leben halt nicht so mit. Oskar ist im Umgang sehr brav, doch recht zurückhaltend. Er braucht Zeit, sich einzugewöhnen und Vertrauen zu seinen Menschen aufzubauen und freut sich über Streicheleinheiten, am liebsten am Popo. Muli Oskar wurde am 10.11.2018 trotz seiner großen Probleme, die er im Umgang mit Menschen hat, vermittelt und wird nun bei seinem neuen Halter lernen, Vertrauen zu Menschen zu finden. Mephisto (*2007) lebte als Hengst unter extrem schlechten Haltungsbedingungen. Kontakte zum Menschen kannte er nur in Verbindung mit Gewalt und einer Eisenstange. Er war in einem völlig verwahrlosten Zustand mit viel zu langen Hufen. Dank einer engagierten Tierfreundin konnten er und zwei weitere Esel in Pflegestellen der Noteselhilfe untergebracht werden. Mit viel Liebe und Geduld lernte er, dass Menschen nicht gleich Schmerzen bedeuten. Er ist sehr neugierig und freundlich, solange man sich ihm nicht von hinten nähert. Mephisto lebte in einer Pflegestelle in Sachsen. Im Oktober 2018 wurde er vermittelt und kann in seiner Pflegestelle bleiben, damit er sich nicht noch einmal umgewöhnen muss.
Sandro und Pedro (*2014 und *2013) sind Brüder, die im März 2018 aus privater Haltung zur Noteselhilfe kamen, da das Veterinäramt einschreiten musste. Sie sind lieb im Umgang und genießen das Putzen, mögen Kinder, geben brav die Hufe und lassen sich aufhalftern. Pedro hört aufmerksam zu, wenn man ihm was sagt. Er ist schüchterner als Sandro, aber viel mutiger. Beide zogen zusammen am 8.9.2018 in ihr neues Zuhause. Jupiter und Pluto (*2005 und *2012) wurden bereits 2016 schon einmal vermittelt und kamen im Oktober 2017 zurück, da ihre Halter die Tierhaltung leider aufgeben mussten. Beide Esel sind sehr zurückhaltend. Sie lassen sich putzen. Hufegeben finden beide jedoch nicht so toll. Daran wurde gearbeitet. Jupiter und Pluto waren leider viel zu dick und brauchten daher viel Bewegung. Sie konnten am 23.7.2018 gemeinsam in ihr neues Zuhause ziehen.
Ceres (*2007) stammt aus einer Herde von insgesamt 8 Eselhengsten, die wir von einem Veterinäramt übernommen und kastriert haben. Er ist ein gesunder und neugieriger Eselwallach, der an allem interessiert ist. Ceres läuft brav am Halfter und liebt Streicheleinheiten. Er zog am 5.7.2018 in sein neues Zuhause. Max (7) (*2001) kommt aus einer Einzelhaltung und war völlig verwahrlost. Deformierte Hufe, Hufrehe, viel zu dick, Parasiten, schlechte Zähne und sehr scheu. In der Pflegestelle in Niedersachsen wurden die Hufe gemacht, die Parasiten erfolgreich bekämpft, der Zahnarzt war da. Langsam fasste er immer mehr Vertrauen zu den Menschen. Max ist ein ganz braver Esel, der die Vorzüge der menschlichen Pflege genießen lernen musste. Am 4.7.2018 wurde er vermittelt und darf für immer in seiner Pflegestelle und somit in der Eselherde bleiben, in der er sich so gut eingelebt hat.
Olli und Malte (*2006 und *2003) wurden vor 11 Jahren das erste Mal vermittelt. Ihre Besitzerin musste krankheitsbedingt die Tierhaltung leider aufgeben und somit kamen beide Wallache wieder in unsere Pflegestelle. Sie sind zwei sehr freundliche Esel, Fremden gegenüber etwas zurückhaltend. Beide haben leichte Fehlstellungen der Hufe, die Hufstellung wurde dem Fesselstand angepasst. Daher sind sie absolut beschwerdefrei und sehr bewegungsfreudig. Am 1.7.2018 zogen Olli und Malte in ihr neues Zuhause zu zwei weiteren Eseln. Leo und Luis (*2010 und *2008) kamen in sehr schlechtem Pflegezustand mit deformierten Hufen und viel zu dick zu uns. Durch die fachgemäße Hufbearbeitung können sie nun wieder gut durchs Leben laufen. Beide sind sehr brav im Umgang, lassen sich putzen, geben Hufe, laufen brav am Halfter. Leo und Luis sind am 17.6. in ihr neues Zuhause gezogen. Ihre neuen Halter haben sie in den letzten Monaten in ihrer Pflegestelle oft besucht und gemeinsame Spaziergänge unternommen. So fiel beiden Tieren sicher die Umstellung nicht so schwer.
Ali (*1998) wurde aufgrund Krankheit der Besitzer abgebeben. Er ist ein sehr braver Esel, gibt Hufe, lässt sich putzen, läuft am Halfter, ist völlig unkompliziert und verträgt sich mit Eseln und Mulis. Aufgrund jahrelanger falscher Fütterung und Haltung hatte er bereits Hufreheschübe, die leider nie behandelt wurden. Durch die nun korrekte Hufbearbeitung kann er jedoch wieder problemlos und schmerzfrei laufen. Bei artgerechter Haltung und Fütterung hat man in Ali einen zuverlässigen Freund fürs Leben. Er konnte am 27.5.2018 in eine kleine Eselherde ziehen. Max (8) (*1999) ist ein sehr braver und umgänglicher Esel, zurückhaltend, verschmust und dankbar für jedes gute Wort und jede Streicheleinheit. Er mag Kinder und macht auch bei Hunden kein Problem, lässt sich halftern, gibt Hufe, mag es, überall gebürstet zu werden, und ist nicht aufdringlich. Sein sehr langer Rücken zeigt starke Trageermüdung und braucht tägliche Förderung, um seinen guten Zustand zu erhalten. Die Schönheit von Max ist innerlich. Wer sie erkennt, wird einen allerbesten Freund fürs Leben finden. Am 20.05.2018 zog er in eine kleine Eselherde.
Olaf (*2010) ist ein wunderschöner, junger, gesunder Eselwallach. Er lebte mit seiner Mutter und seinen Brüdern zusammen, als seine Besitzer die Eselhaltung aufgaben und die Esel verkauften. Nur Olaf blieb übrig und kam 2016 zur Noteselhilfe. Vorher hatte er noch nicht viel gelernt und versteckte sich hinter seiner vierbeinigen Familie. Er musste lernen, sich in die fremde Herde einzufügen und Menschen zu vertrauen. Olaf kann ab dem 1.5.2018 für immer in seiner Pflegestelle in Hessen verbleiben. Don Giovanni (*2013) ist ein junger, gesunder Eselwallach, der sehr brav im Umgang ist und sich sehr gut mit Kindern verträgt. Er verbrachte die ersten Lebensjahre in einer Schule mit zwei alten Eselstuten und Schafen. Diese Konstellation erwies sich allerdings als sehr ungünstig, da Don Giovanni niemanden zum Spielen hatte und aus diesem Grund immer wieder die Schafe attackierte. In seiner Pflegeherde gab es hingegen überhaupt keine Probleme, dort war er völlig ausgeglichen. Don Giovanni ist am 1.4.2018 in sein neues Zuhause gezogen, das er sich mit 3 weiteren Wallachen teilt.

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